Energie

Ökostation / Alter Alsace Energies

Klasse 6 des Einstein Gymnasiums, Kehl / Classe 6ème Bilingual des Collège Kléber, Strasbourg

Das Thema „Energie“ wurde im Gegensatz zu den Projekten „Wald“, „Garten“ und „Wasser“ nicht nur mit Grundschulen sondern auch mit weiterführenden Schulen behandelt. Die Ziele waren das persönliche Treffen, das Kennenlernen und Sprechen mit den Partnern aus dem anderen Land sowie die Auseinandersetzung mit dem Thema „Energie“ und „Nachhaltiges Wohnen“.

Der erste Anlass fand mit den beteiligten Umweltpädagogen Claire Hiebel und Markus Stickling und den Lehrkräften statt und diente der Vorbereitung. Bei den nächsten beiden Treffen besuchten die Umweltpädagogen gemeinsam die Schüler in ihren Klassen. Sie erhielten dort die Aufgabe, für das Quartier 21 in Straßburg in Rollenspielen Pläne für ein neues Stadtviertel zu entwickeln, das den Anforderungen der nachhaltigen das heißt ressourcenschonenden Stadtentwicklung entspricht. Neben ökologischen Gesichtspunkten waren auch soziale Aspekte zu beachten: es sollten qualitativ hochwertige Wohnungen für junge und alte Menschen geplant werden. Während einige Schüler die Rolle der Architekten und Planer übernahmen, schlüpften andere Schüler in die Rolle der Stadträte und Stadtverwaltung. Sie bewerteten die Pläne und gaben nach einer Diskussion die Ergebnisse bekannt.

Ende April trafen sich dann beide Klassen in Mulhouse im C.S.C. (Centres socioculturels) Wagner. Nach dem Auflockerungsspiel „Klatschrunde“ wurden mit dem Spiel „Obstsalat“ (mit Begriffen aus der Energie) zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe blieb im C.S.C. Wagner und beschäftigte sich an verschiedenen Stationen mit dem Thema „Energie“. Bei der Stationsarbeit mussten die Partner aus den beiden Ländern zusammen arbeiten. Die andere Gruppe führte in Kleingruppen aus deutschen und französischen Schülern, jeweils begleitet durch einen Erwachsenen im Ökoquartier „Wagner-Wolf“ eine Stadtrallye durch. Hier ging es darum, die ökologischen und sozialen Besonderheiten des Quartiers zu erkennen und zu bearbeiten. Nach der Mittagspause wurden die Gruppen gewechselt. Zum Schluss fand eine kurze Bilanz statt und die Schüler verabschiedeten sich.

Mitte Mai kam es dann zum Gegenbesuch in der Ökostation Freiburg. Wie bereits in Mulhouse wurden die Schüler in zwei Gruppen eingeteilt. Auch hier arbeitet die eine Gruppe an Stationen aber mit neuen Aufgaben, während die andere Gruppe eine Stadtrallye im Ökoquartier „Vauban“ durchführte. Nach der Mittagspause erfolgte dann der Wechsel.

Die Lehrer waren sehr motiviert und die Zusammenarbeit gut. Die Rollenspiele boten eine gute Gelegenheit, sich in das Thema einzuarbeiten. Da jeweils ein Umweltpädagoge aus dem anderen Land anwesend war, hatten die Schüler bereits hier einen Kontakt zur anderen Sprache. Die meisten Schüler nutzen beim Klassentreffen die Möglichkeit, mit ihren Partnern in der anderen Sprache zu reden. Viel Spaß machten die Stationen, besonders diejenigen, die spielerisch und sportlich aufgebaut waren. Die beiden Quartiere eigneten sich gut, um ökologisch-soziale Komponenten des nachhaltigen Siedlungsbaus aufzuzeigen.

Einen Bericht über ein Treffen von Schülern aus Ettenheim und Benfeld im Ökoquartier Wagner-Wolf finden Sie in der dritten Ausgabe des 'S Kernla auf Seite 6.

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