Wasser

Erlebniszentrum Wappenschmiede / Les Piverts

Klasse 4b der Robert-Schumann-Grundschule Pirmasens / Classe CM1 der École Primaire du Centre Saverne

In diesem Schulprojekt standen die verschiedenen Aspekte des Themas Wasser, das Kennenlernen und die Begegnung zwischen den deutschen und französischen Schüler im Vordergrund. Mittels Sprachbäder und Spiele ging es auch um den Erwerb der jeweils fremden Sprache. Den Kindern Kommunikationsstrategien an die Hand zu geben, wie sie auch mit geringen Sprachkenntnissen mit den Partnerschülern in Kontakt kommen können, war ein weiteres wichtiges Ziel des Projekts. Thematisch standen die Aspekte „verstecktes Wasser“ am Beispiel Papier und „Bachökologie“ im Vordergrund.

Zu Beginn stellte das französisch-deutsche Kursleiterteam mit Norvène Galliot und Anne Laux den Schülern den Ablauf des Projekts vor. Hierzu besuchten die beiden Umweltpädagoginnen im Februar 2013 zunächst die französische Klasse in Saverne und wenig später die deutsche Klasse in Pirmasens. Die Kinder malten und schrieben auf einen Wassertropfen, was sie mit Wasser gerne machen und wofür sie es verwenden. Mit den Bildern der Kinder wurde ein lustiges Pantomimespiel gespielt und die Wassertropfen dann später an die jeweiligen Partner geschickt. Um für das erste gemeinsame Treffen gut gerüstet zu sein, überlegten die Kinder gemeinsam mit den Umweltpädagoginnen noch einfache Vokabeln, die in den Gesprächen mit den Partnerschülern hilfreich sein könnten. Diese wurden spielerisch gefestigt. Zudem wurde in jeder Sprache ein Lied gelernt.

Im März 2013 trafen sich die beiden Klassen dann im Maison de l’eau et de la rivière in Frohmuhl. Mit Singen, einem Buchstaben-Namensspiel und dem Spiel Obstsalat wurden Hemmungen abgebaut, erste Begegnungen initiiert und die Klassen ganz selbstverständlich gemischt. Das gemeinsame Papierschöpfen in binationalen Tandems machte allen großen Spaß. Wie viel Wasser in gekauftem Papier steckt, erlebten die Schüler anschaulich beim Füllen von Eimern. Auf den selbst geschöpften Papieren durften sie ihren Partnern später Briefe schreiben.

Die 3. Einheit galt der Reflexion der Klassenbegegnung und fand in den Klassen getrennt statt. Die Schüler stellten hierbei fest, dass sie sich doch in vielem ähnlich sind. „Wir waren beide neugierig“ und „Sie waren beim Spielen genauso gut wie wir“ – Kommentare wie diese waren von den Kindern zu hören. Den Kindern fielen aber auch die unterschiedlichen Sprachniveaus der deutschen und französischen Klasse auf. Die französischen Schüler hatten deutlich bessere Kenntnisse in der Fremdsprache als ihre deutschen Kollegen. Mit viel Eifer erarbeiteten die Kinder im Anschluss Aspekte zum Thema Biber und stellten diese auf einem Plakat zusammen.

Das zweite Treffen der Klassen in Frohmuhl galt der Erkundung des Baches. Die Schüler fingen mit Keschern verschiedene Kleintiere und konnten diese zusammen mit ihren Partnern unter die Lupe nehmen und bestimmen. Leider verging die Zeit im Nu und für die geplanten Spiele zur Vertiefung und Festigung blieb wenig Zeit. Ein krönender Abschluss des Treffens war das Basteln von kleinen Rindenbooten. Die Kinder haben wirklich miteinander kommuniziert und gemeinsam ein Produkt geschaffen, auf das sie sehr stolz waren. Auch wenn die meisten Boote ihre Fahrt im Bach nicht überlebt haben, hat dies der guten Stimmung keinen Abbruch getan und die Schüler werden sich an die gemeinsamen Erlebnisse noch lange erinnern.

 

 

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